Von Juni 2008 bis Februar 2010 studierte ich im Ferstudium Public Relations bei PR PLUS in Heidelberg. Die Abschlussprüfung zum Akademischen PR-Berater war bei PR PLUS in Heidelberg und erfolgte in Kooperation mit der Donau-Universität Krems. In das Gesamtergebnis flossen ein:
Die mündliche Prüfung zu den Themen PR-Textarbeit, Instrumente der PR, Planung und Organisation.
Die schriftliche Fachprüfung (ergibt sich aus Noten für Aufgaben zu den monatlichen PR-Briefen).
Die PR-Konzeption, ein praktisches PR-Konzept für einen realen Auftraggeber, sowie deren Präsentation/Verteidigung vor der Prüfungskommission.
Die PR-Konzeption erstellte ich für PR PLUS als Auftraggeber mit dem Titel
"PR PLUS goes online - Konzeptionsarbeit für PR PLUS zur Optimierung der externen Online-PR"
Aus dem Vorwort:
Vor zehn Jahren wurde das Cluetrain Manifest verfasst, veröffentlicht und von zahlreichen Experten unterzeichnet. In Anlehnung an die Thesen Martin Luthers bezogen die Autoren in 95 provozierenden Thesen Stellung zu Märkten, Unternehmen, Menschen und deren Beziehungen. Was angesichts des nur wenig später folgenden Dotcom-Sterbens zunächst als übersteigerte Vorstellungen exotischer Denker betrachtet wurde, hat die tief greifenden Änderungen des Web 2.0 auf die Beziehungen der Öffentlichkeiten voraus genommen.
Heute, mit den Möglichkeiten der Sozialen Medien wie (Mikro-)Blogs und Social Networks ist in vielen Märkten das eingetreten, was die Visionäre voraus sahen: Kommunikation und Dialog auf Augenhöhe prägen die Beziehungen der Menschen in den Meinungsmärkten unabhängig von Funktion, Position, Rang, Titel und Organisationszugehörigkeit.
In der neuen Welt des Internets als Social Web können Dutzende oder auch Hunderte unabhängig von Ort und Zeit in Beziehungen miteinander treten – für kurze Zeit oder für ein Leben lang. Die neuen Möglichkeiten verändern die Öffentlichkeitsarbeit grundlegend und führen sie zu ihren Ursprüngen zurück: Zu Gesprächen zwischen Menschen. Daran glaube ich. Denn Menschen sind Gespräche. Überall. Jederzeit.
Ich bedanke mich bei den vielen Menschen im Social Web, die ihre Meinung mit mir austauschen und von denen ich immer wieder lernen darf. Ganz besonders danke ich meiner Frau, die mich seit Langem in meinem Weg immer wieder bestärkt.
Die Präsentation der Konzeption erfolgt vor der Prüfungskommission und darf maximal zwölf Minuten dauern. Anschließend stellt die Prüfungskommission Fragen zur Präsentation. Die Prüfungskommission kennt jedoch nicht die eingereichte Konzeption sondern nur das entsprechende Gutachten.
Die Herausforderung, eine 60- bis 80-seitige Konzeption auf ihre Essenz in zwölf Minuten „herunterzudampfen“, ist groß aber lösbar. Schließlich war ich nicht der erste, dem dies gelang
Diese Version entspricht der Originalversion, die ich am 5. Februar 2010 präsentiert habe. Ich habe lediglich am Ende zusätzliche Hinweise hinzugefügt:

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